Am 24.10.2018 fand die 4. ÖPGK-Konferenz (Österreichische Plattform für Gesundheitskompetenz) in Graz statt. Dabei wurde das DM2CUA-Projekt in Form eines Science-Slams vorgestellt. Diese Vortragsform bedient sich der populärwissenschaftlichen Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten. Die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert des Kurzvortrags stehen dabei im Vordergrund. Dieser Herausforderung haben sich Melanie Roth und Magdalena Fischill vom DM2CUA-Projektteam gestellt.

Im Zuge eines Schauspiels wurde eine Frau Huber vorgestellt. Frau Huber nimmt derzeit an einer Gruppenschulung für Diabetes mellitus Typ 2 teil. Zudem ist Frau Huber als Diabetes mellitus Typ 2-Betroffene an der geplanten DM2CUA Studie teil. Frau Huber berichtet dem Publikum, dass sie die DM2CUA-App auf ihrem Smartphone hat und erläutert dem Publikum die Funktionsweise dieser App.

Im Anschluss an diesen Bericht erhält Frau Huber eine weitere Aufgabe über die DM2CUA-App und das Publikum wird live in die Bearbeitung dieser Aufgabenstellung miteingebunden. Im ersten Schritt der Aufgabe wird Frau Huber aufgefordert ihren Blutzucker zu messen und den Wert in der App einzugeben. Danach erfolgt die Aufforderung für eine halbe Stunde flott spazieren zu gehen. Dabei wird Frau Huber kräftig vom Publikum unterstützt. Nach der Bewegung fordert die App Frau Huber auf nun ihren Blutzuckerwert zu schätzen und den Schätzwert in die App einzutragen. Nach der Schätzung soll Frau Huber laut der Aufgabe erneut den Blutzucker messen und auch diesen Wert in die App eingeben. Damit hat Frau Huber die Aufgabenstellung geschafft.

Nach der Bearbeitung der Aufgabe gibt es einen Szenenwechsel in die Gruppenschulung. Dort stellt Frau Hansen, die Schulungsleitung, die Ergebnisse der bearbeiteten Aufgabenstellung aller TeilnehmerInnen vor. Auch die angegebenen Blutzuckerwerte, die von Frau Huber im Zuge der Aufgabenstellung angegeben hat, sind zu sehen.